| Watchmen - Die Wächter | 163min | |
| Fantasy, Action | USA | Paramount Pictures | 2009 | ||
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http://www.ropeofsilicon.com/article...mic_comparison
...definitiv zu slick, zu glossy und zu clean? Besser kann man einen/diesen Comic doch gar nicht umsetzen! Aber es gibt ja immer welche, die irgend was zu kotzen haben ...![]()
Geändert von Pike (23.07.08 um 16:35:27 Uhr)
Und was ist an einer Panel 2 Panel - Umsetzung so schlimm? Ich fand's bei "Sin City" und "300" schon klasse. Ich für meinen Teil muss leider zu meiner Schande zugeben, dass ich die Comics von Watchmen (noch) nicht kenne. Aber als ich den Trailer gesehen habe, hatte ich 2 Minuten lang eine Gänsehaut und dass obwohl ich weder die Vorlage kenne, noch etwas mit der Musik von den Smashing Pumpkins anfangen kann. Ich freue mich schon sehr auf den Film.
Tja, dann lies den Comic vielleicht lieber erst nach dem Filmgenuß, denn entgegen der bisherigen Eindrücke und Beteuerungen von Snyder ist und bleibt eine 1:1 Umsetzung eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlich hingegen ist, daß der Film im Vergleich verlieren wird. Als Hollywood-Superhelden-Film könnte er natürlich trotzdem klasse werden.
Deine überhebliche, arrogante Art kannst Du dir echt schenken, Mann. Entweder redest Du hier endlich Tacheles oder schweigs still.
Überhebliche, arrogante Art? Schweig still!?! Hört hört. Einige hier in diesem thread führen sich auf, als hätten sie Aktienanteile von Warner. Wenn dich der Trailer glücklich macht, dann ist doch gut. Tacheles reden? Sag mal, verfolgst du diesen thread schon länger? Ich denke ich habe meinen Standpunkt mehr als deutlich gemacht. Aber gut, wenn du vor lauter Glück Pipi in den Augen hast, dann macht mich das eben auch happy.
Geändert von Pike (24.07.08 um 10:14:43 Uhr)
Sorry, dass ich nach meinem Abitur nicht Comicwissenschaften studiert habe.
Und deine kurzen und knappen Ausführungen (zu glossy...) reichen mir da nicht aus.
Ich find's nur immer lustig, dass man es den "Hardcore"-Fans nie recht machen kann.
Entweder ist man nicht originalgetreu, wie z.B. bei "Spider-Man" (organische Netzwerfer), X-Men (keine original Kostüme), Punisher (spielt nicht in NY) etc., oder man hält sich fast originalgetreu dran wie bei "Sin City" oder "300", dann ist es manchen auch wieder nicht recht. Wie gesagt, ich kenne die Vorlage von Alan Moore (noch) nicht, aber nach den Vergleichen hier (http://www.ropeofsilicon.com/article...mic_comparison) sieht das doch klasse aus. Ich werde aber die Comics von Watchmen erst nach dem Film lesen.
BTW. Wieso ist Alan Moore eigentlich so angepisst auf DC?
Liegt wohl daran, daß er die Verfilmungen seiner Comics grundsätzlich ablehnt. Er hat wohl mal irgendwann im Suff die Erlaubnis erteilt, die Filmrechte zu verkaufen, und das dann bitter bereut. Und wie man anhand der bisherigen Verfilmungen sieht, hat der Mann nicht unrecht (LXG... *schauder*).
wieso?
weil er nicht die rechte an seinen eigenen comics besitzt. es gab verwerfungen mit dem verlag - nun liegen vermarktung und veröffentlichung (und natürlich verfilmung) solcher meisterwerke wie "v wie vendetta" oder "watchmen" nicht in seiner hand.
eine panel-to-panel-umsetzung heißt doch erst einmal nur folgendes: dass die meisten einstellungen des films in größe, perpektive und anordnung der objekte und personen den panels des comics gleichen. damit ist aber noch nichts über farbgebung, über erzählung, über timing, über bewegung, über sets, dekos und kostüme usw. usf. gesagt. eine panel-to-panel-umsetzung sagt also eigentlich noch gar nichts über die qualität der verfilmung aus...
Das problem bei Moore ist einfach, dass er eh kaum mit den Werken anderer zufrieden ist und schon gar nicht seine eigenen Sachen von Fremden bearbeitet (oder generell benutzt) sehen will, was eine "Verfilmungs-Kompatibilität" ja leider von vornherein ausschaltet.
So gut wie viele seiner Comics sind, so bescheuert ist der Mensch leider dann auch oftmals im wirklichen Leben. Tja, was solls, ich persönlich will ja auch nicht mehr mit dem zu tun haben, als seine grandiosen Comics zu lesen. Und vielleicht halt ab und an ne Verfilmung davon sehen.![]()
[QUOTE=bekay;5595404]wieso?
Weil ich mich vom Film überraschen lassen möchte und so wenig wie möglich im Vorfeld über die Handlung erfahren möchte.
weil er nicht die rechte an seinen eigenen comics besitzt. es gab verwerfungen mit dem verlag - nun liegen vermarktung und veröffentlichung (und natürlich verfilmung) solcher meisterwerke wie "v wie vendetta" oder "watchmen" nicht in seiner hand.
Ist dass nicht bei fast allen Autoren so, die für DC oder auch Marvel unter Vertrag standen?
QUOTE]
lass dich lieber vom comic überraschen.warum sollte der film ein vorrecht darauf haben? (besonders bei unsicherer lage, ob er überhaupt die atmosphäre und komplexität der geschichte umsetzen kann...)
aber nicht jeder autor schafft werke, die gemeinhin zum besten zählen, was comics zu bieten haben. die sache ist schon auch verwickelter...
Ist nicht bei allen so, aber "Watchmen" war nun mal definitiv nicht "creator owned". Also kann DC nach belieben damit verfahren.
Moore hat meiner Meinung nach einfach ein Problem damit, das sich andere Künster an seine Werke wagen. Gleichzeitig besitzt er eine gewisse Überhebichkeit die ihn nicht dazu befähigt seine Werke dem Medium Film anzupassen.
Ich will seine Qualifaktionen in keinster Weise in Abrede stellen, aber mir hat z. B. auch sein "Liga der aussergewöhnlichen Gentleman" als Comic nicht gefallen. War einfach nicht mein Ding. Daher hat mir auch der Film nicht besonders gefallen. Aber im Gegensatz zu vielen anderen fand ich z. B. "V wie Vendetta" sehr gelungen als Film.
Mir ist halt klar, das man nicht alle Ebenen des Comics auf einen Film transportieren kann. Und da solche Filme halt auch immer auf einen kommerziellen Erfolg angewiesen sind, werden auch immer gewisse inhaltliche Veränderungen durchgeführt.
Ich kann von Snyder keine 1:1 Umsetzung erwarten, wie soll das auch bei diesem Mammutcomic funktionieren. Aber ich denke, er wird versuchen, soviel wie möglich aus dem Comic in den Film zu transportieren. Und natürlich wird er auch inhaltliche Veränderungen vornehmen müssen. Solange sie dem Geist des Comics entsprechen bzw. einen ähnlichen Inhalt transportieren, ist mir das relativ egal und ich kann damit auch gut leben.
eine panel-to-panel-umsetzung heißt doch erst einmal nur folgendes: dass die meisten einstellungen des films in größe, perpektive und anordnung der objekte und personen den panels des comics gleichen. damit ist aber noch nichts über farbgebung, über erzählung, über timing, über bewegung, über sets, dekos und kostüme usw. usf. gesagt. eine panel-to-panel-umsetzung sagt also eigentlich noch gar nichts über die qualität der verfilmung aus...[/QUOTE
Eben.
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