Oberes Mittelmaß. Passt doch.![]()
Oberes Mittelmaß. Passt doch.![]()
WERBUNG
Fright Night 7.5/10
Ein eigenständiges, originelles, kurzweiliges, spannendes und überraschend blutiges Remake. Humor ist vorhanden, jedoch gegenüber dem Original deutlich reduziert -> gut so! Imho weit besser als zahlreiche negative Kritiken erwarten ließen!
RED - 8/10
Erfrischend Altmodischer Actionstreifen, mit wunderbar aufgelegten Schauspielern. Hat mir sehr gut gefallen. Hatte im Prinzip alles, was man von einem ordentlichen Action-Film auch erwartet. Vorallem John Malkovich spielte seine Rolle wunderbar überdreht, aber auch Helen Mirren war köstlich. Gut, die Handlung war jetzt ein bißchen weit hergeholt, aber mein Gott, die war bei Action-Filmen ja eh noch nie wirklich wichtig. Bild und Ton der BD waren ebenfalls top.
Margin Call 6/10
Was für eine grandiose Besetzung, und zu allem Überfluß spielen sie alle (Kevin Spacey, Paul Bettany, Jeremy Irons, Demi Moore, Stanley Tucci) durch die Bank weg überzeugend (und deswegen auch noch 6 Punkte)!
Aber das kann über das gewollt-aber-nicht-gekonnt-intelligente möglichst oscarkompatible Drehbuch nicht hinwegtäuschen: "Margin Call" ist von jemandem inszeniert worden, der kaum Ahnung haben dürfte, und nach dem Film hab ich mal nachgelesen und durfte zur Kenntnis nehmen, dass der Vater also jahrzehntelang bei einer Investmentfirma gearbeitet hatte. Ergo bekommen wir die gemilderte Version eines Möchtegerninsiders aus der Innenwelt einer Investmentbank vor dem großen Knall, mit entsprechend milde gefärbter Brille darstellt: Die herumlaufenden Typen - immerhin ganz sicher nicht alles Sympathieträger - fühlen sich letztlich alle als Getriebene, und vor allem: Alle kannten die Blase bestens, kannten den Augenblick, an dem sie platzt und wussten natürlich um die katastrophalen globalen Auswirkungen, wenn das eigene Unternehmen Pleite gehen wird ... was ganz sicher nicht der Fall war und die inszenierten 24 Stunden leider völlig unglaubwürdig machen (by the way fehlen mir die hektischen Put-Käufe sämtlicher Beteiligten, wenn denn das so klar wäre, insofern ist der Film nicht einmal stringent innerhalb seiner falschen Logik). Zudem scheiterte Lehmann nicht an falsch eingeschätzten Volatilitäten, sondern an falsch eingeschätzten Korrelationen. Manchmal fühlte ich mich an typische Szenen aus Filme erinnert, in denen die Protagonisten tolle Schachspieler sind und dann doch einer dem anderen irgendwann mitteilt, er sei in 2 Zügen matt.
Fazit: Schade - der Streifen ist zwar meilenweit interessanter als der Oliver Stone-Aufguss, aber an jeder Stelle merkt man auch die krampfhafte Bemühung, DER Film der Finanzkrise sein zu wollen.
Geändert von Dochmann (10.02.12 um 09:07:29 Uhr)
Gut, dann kann ich mir den auch sparen. Genau deswegen hab ich bisher um alle Filme dieser Thematik einen Bogen gemacht. Letztlich bleibt der originale Stone obwohl auch der Fehler hat, das Maß aller Dinge.
Ich würde mich nicht abschrecken lassen. Die Oscar-Nominierung für das Drehbuch war nicht unberechtigt. Natürlich hat der Film mit seinem komplexen Thema eine ähnliche Schwierigkeit wie andere Politik-/Justiz-/Finanz-Verfilmungen. Als gelernter Insider ist man zumeist zu tief in der Materie - und vergisst das man sich gerade mit dem Medium Film beschäftigt. Als Annäherung an die Thematik ist "Margin Call" vor allem dank seiner Darsteller richtig sehenswert.
-----
Sanctum: 5/10
Schöne Bilder - aber die Figuren und deren Schicksal lassen einen kalt. Schade.
Sunrise - A Song of Two Humans: 9/10
Fantastisch - auch nach 84 Jahren!
Starke Darsteller, großartig Visualisiert. Murnau war ein Genie!
Swing Vote: 5/10
Man merkt der Costner-Produktion an, dass sie einfach auch den dümmsten Ami zum Wählen bewegen will. Insbesondere in der ersten Hälfte nervt das gewaltig.
In der zweiten Hälfte sind dem Film aber die Wendehalsigkeit der Kandidaten und das bewusste Offen-Lassen der Wahlentscheidung anzurechnen.
![]()
Felon - Habe einen typischen Knast-Prügler erwartet und ja, es ist ein typischer Knast-Prügler! Nur ausnahmsweise einer von der guten Sorte. Klar gibt es hier korrupte Wärter, brutale Gangs und rührseelige Plexiglas-Besucher-Gespräche. Die Inszenierung machts aber hier. Zu keiner Minute langweilig, glaubwürdige Darsteller und ein lustig verkleideter Val Kilmer. Mir hat es gefallen. 7/10
Sleepers - Noch immer großartiger 90er Epos, der einen darin abtauchen, mitleiden und mitfiebern lässt. Immer wieder gut! 8/10
Gut, Deine Argmumente sind absolut richtig, die Thematik ist zu komplex um sie in 90 Minuten erfüllend zu beantworten (das wäre was für HBO und 'ne Miniserie). Nur kann ich gerade beim Thema Finanzkrise diese "Schwarz/Weuss"-Malerei mehr nicht wirklich ab:
Entweder die Banker werden als geldgeile Säcke portraitiert (m.M.n. ist das Bild-Zeitungs-Niveau) oder als Heilige, die gegen ein System anrennen. Dass die Wahrheit irgendwo mitten drin liegt, übersehen neben den Medien auch die meisten Filme dieser Art. Aber die Realität ist halt nie so spannend wie ein Film.
Dem schließe ich mich sogar an; einmal anschauen - insbesondere wenn man ruhigere Filme schätzt - lohnt allemal. Ich hatte mir halt mehr versprochen.
Und bzgl.
sollte ich es präzisieren - schwarzweiß malt der Film bzgl. der handelnden Charaktere nur in einer Beziehung: Quasi alle betonen im laufe der Handlung irgendwann sinngemäß, man habe ohnehin nie eine Wahl, und das ist eindeutig die Insiderargumentation/Insiderentschuldigung für all den Scheiß, der passiert ist. Die Sichtweise ist einerseits falsch, andererseits wird sie so permanent hervorgehoben, dass sie ziemlich sicher insbesondere in einem sonst durchaus vielschichtigen Kontext die zentrale und recht perfide Botschaft darstellen soll.
Geändert von Dochmann (10.02.12 um 17:15:30 Uhr)
into the sun
film ist eigentlich ganz geil, was mir nur auf den sack ging ist, dass 3/4 des films japanisch gesprochen wird mit untertiteln. dafür 1 punkt abzug.
6/10
So, während des letzten Monats hat sich doch einiges angesammelt, was noch nicht bewertet wurde:
Liebesgrüsse aus Moskau
Seit Jahren mal wieder zum ersten mal gesehen und die ruhigeren Connery-Bonds gefallen mir doch mittlerweile mehr als die Moore-Streifen. Alles was ein guter Bond braucht: Eine tolle Frau, eine Zugfahrt, der KGB und SPECTREHerausstechend ist Pedro Armendáriz in seiner letzten Rolle. War ein toller Schauspieler.
7/10 Dechiffriergeräten
Nichts zu verzollen
Das ist also der Nachfolger der Schtii's. Insgesamt ein netter Film, der ein paar Lacher zu bieten hat, auch wenn die Frische des Vorgängers nicht zu erreichen ist. Leider ist der hier irgendwie zu glatt geraten, da man sich nachher nicht groß an die Story erinnert.
7/10 grenznahen Frittenbuden
Der Mandant
Matthew McConaughey ist einfach der perfekte Anwalt-Darsteller. Die Wendung im Film ist gut inszeniert und der Cast gut gewählt. Brian Cranston sollte öfters in Filmen spielen.
8/10 Lincoln-Limousinen
Baaria
Jaja, mein Herz hab ich doch an Süditalien verloren. Baaria ist für mich ein extrem packender Film, dessen einziger Nachteil ist, dass seine Einzelepisoden zwar ganz großes Kino sind, aber die Verbindung zu einer schlüssigen Story nicht gelingen will. Hört sich schlimmer an als es ist. Es macht riesig Spaß, Peppino und Italien älter werden zu sehen.
8,5/10 geworfenen Steinen
Der Pate 1
So, ich oute mich: Das war meine Erstsichtung der Triolgie. Aber ich hab über Jahre einiges verpasst... Ohne viel Worte, das Ding ist zurecht Kult. Das Ensemble reisst es echt raus: Brando, Pacino, Caan, Duvall, Hayden, Conte, Keaton, Shire und Cazale. Eine Liebeserklärung an den Film.
10/10 genuschelten Drohungen
Der Pate 2
Meine erste Frage war: Kann ein Pate ohne Brando funktionieren? Ja, er kann und er tut das sogar richtig gut. Hat mir wegen dem großen Handlungsbogen noch besser gefallen als der erste Teil. Al Pacino trägt den Film mühelos und ist damit endgültig in meinen Film-Olymp aufgestiegen. Zu recht als noch besser als der erste Teil bewertet.
10/10 notwendigen Massnahmen
Der Pate 3
Auch wenn das Ding in den späten 70ern/frühen 80ern spielen soll, atmet es doch unheimlich den Geist der 90er. Auch wenn nun das ganze mit Garcia und Wallach noch formell getoppt wurde, ist der Geist irgendwie nicht so ganz übergesprungen. Zwar ist das Finale perfekt inszeniert und ich musste eine Träne wegdrücken, aber ansonsten ist der Film zu lange geraten.
9/10 Familienangelegenheiten
Der Ja-Sager
Total überdrehter Carey-Einheitsbrei. Mit Zooey Deschanel wurde allerdings ein ebenso durchgeknallter (spielt die sich eigentlich in den Rollen selber?) Love-Interest ihn fast an die Wand. Ansonsten kurzweilig, aber kein Überflieger.
6/10 gedachten NEIN
Postal
Teil des Wichtelpaketes und herrje, ein echter Boll. Ein paar Sachen sind richtig gut gemacht, aber es ist halt insgesamt noch unausgegoren und vor allem das Ende ist viel zu abgedreht. Bei der Fensterputzerszene ist mir allerdings das Lachen vergangen.
4/10 völlig überbewertete Krotchy-Puppen
Wallstreet
Als ideale Vorbereitung auf eine Finanzkrise-Seminararbeit mal wieder festgestellt, daß Oliver Stone zurecht mit dem Film einen Klassiker gelandet hat. Warum das Teil allerdings in Bänker-Kreisen als Kultfilm gilt, erschließt sich mir nicht so recht, da bis auf ein Charakter alle nicht wirklich Symphatieträger sind.
9/10 leichtverdienten Dollars
Kill the Boss
An sich hat der Film ja sowohl eine super Idee, als auch eine bombastische Besetzung. Nur, warum zum Geier muß das im Hangover-Stil sein? Haben die Macher nicht an den Erfolg geglaubt, wenn man was eigenes gemacht hätte? Einige tolle Szenen, aber ansonsten nur Einheitsbrei.
6/10 verpassten Chancen
Die Schlümpfe
Nix erwartet und sehr positiv überrascht worden. Obwohl ich extrem skeptisch war, macht das ganze als Party-Film richtig Spaß.
8/10 schlumpfige Schlümpfe
Hangover 2
Fremdschämen.Nur der Einsatz des Soundtracks entlockte mir des öfteren ein Schmunzeln.
3/10 einfallslosen Fortsetzungen
Freunde mit gewissen Vorzügen
Will Gluck ist halt echt ein toller Regisseur. Zwar ist alles auf Mainstream abgestimmt, aber der Mann hat Blick für die kleinen Gesten. Und noch wichtiger: Er macht erwachsene Komödien, die ohne Fäkalhumor auskommen. Wenn der Mann so weiter macht, haben wir noch einiges zu erwarten.
Außerdem: Emma Stone als John-Meyer-Biest macht richtig Spaß.
8/10 Zusatzleistungen
Kingpin
Farrelly-Humor at its best. Hirnlose, aber bitterböse Komödie. Ich hab mich mal wieder prächtig unterhalten gefühlt.
8/10 hingelegten Munsons
Ich kenne nicht alle seine Filme, The Apartment ist aber nicht nur mein liebster Wilder, sondern einer meiner absoluten Lieblingsfilme.
Diese Mischung aus Drama und Komödie, der Gesellschaftskritik und eine Prise Melancholie beigemengt wurden, begeistert mich jedes mal.
Alles in dem Film ist sehr präzise und auf den Punkt, ohne das er Lebendigkeit und Charme einbüßt, ein Juwel von einem Film.
Bekommt von mir auch 10/10
Dummer Weise kam die Blu-ray gerade heraus, als die DVD aus USA zu mir unterwegs war.
Werde mir die Blu-ray kaufen, wenn sie in Deutschland veröffentlicht wird.
Die Extras auf der DVD haben mich spontan Manche mögen's heiß bestellen lassen.
The Days of Wine and Roses (kein Wilder aber mit Jack Lemmon) muss ich auch mal wieder sehen.
The Transporter (BD), spaßiger Actionflick ohne größere Längen. Vor allem der Kampf in der Bushalle und die Autostunts können sich sehen lassen. 7 / 10.
Transporter 3 (BD), nicht viel schlechter als die Vorgänger. 6 / 10.
Funhouse (Das Kabinett des Schreckens, BD), solide Horrorkost im Gewand eines (Früh-)Slashers, dem der (heute) etwas behäbig scheinende Start ausgesprochen gut tut. 7 / 10.
Beetlejuice (Lottergeist Beetlejuice, BD), 8 / 10.
![]()
Und das muß ich so mitunterschreiben. Das Apartment ist auch einer meiner liebsten Filme und landet mindestens einmal im Jahr im Player.
Nach dem der obige Fred schon wieder nicht mehr editiert werden kann:
Ides of March
Sehr solider Polit-Thriller. Ryan Gosling hat mich bisher nicht sonderlich überzeugt, aber hier spielt er echt hervorragend. Die Riege der Nebendarsteller ist hervorragend gewählt (wieso musste ich bei Philipp Seymour Hofmann eigentlich an seine Rolle aus 'Scent of a woman' denken).
9/10 enttäuschten Illusionen
Mit aller Macht
Klassische Schwanz-wackelt-mit-dem-Hund Geschichte, die mir aber immer noch sehr gut gefällt. Ob Clinton den damals auch so gut fand?
8,5/10 Handschlägen
There will be blood - 10 von 10 Bohrtürmen
The Social Network - 8,5 von 10 Computern
Sleepy Hollow - 8,5 von 10 Köpfen
Auf Grund der Tonspuren (Englisch, Spanisch, Französisich) rechne ich mit keiner VÖ in Europa in absehbarer Zeit, sonst sind die MGM-Backkatalog-Titel nämlich immer weltweit gleich. (gleiches gilt übrigens für für die kürzlich erschienenen US-BDs der MGM-Hitchcocks).
Mein liebster Wilder ist übrigens The Lost Weekend (ab Juni im UK auf BD).
Lesezeichen