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Zugegeben, eine verspätete Antwort, aber nachvollziehen kann ich das nicht. Das würde ja bedeuten, dass Urteile über Filme in Stein gemeißelt sind und nie in Frage gestellt werden dürfen. Sofern jemand seine Meinung begründen kann, darf er über jeden Film urteilen. Da nervt mich, ganz im Gegenteil, der voreilig geschnürte Lorbeerkranz für alles, was seit Jahrzehnten das Feiertagsprogramm von Kabel 1 füllt, viel mehr. Klar, "Ben Hur" ist für Hobby-Kritiker immer ein "Meilenstein der Filmgeschichte", "Vom Winde verweht" stets ein "Meisterwerk wie es heutzutage nicht mehr gedreht wird". Und anstatt sich selbst ein Urteil zu bilden, übernimmt man dann lieber die Meinung anderer. So entstehen wahrscheinlich manche "Klassiker" überhaupt erst. Sicher gibt es überbewerte (und leider auch unterbewertete) Filme.
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